Smarthome-Steuerung via Android Display mit tasker- und rule-basierter An- und Abschaltung

Schon länger hatte ich den Wunsch, meine Smarthome-Installation über einen schönen kleinen Bildschirm zu steuern. openHAB bietet ja grundsätzlich ein schönes Webinterface, das per URL in jedem Browser aufrufbar ist. Hier gibt es auch professionelle Anbieter, aber da sind schnell um die 1.000,- € ausgegeben. Da stimmen Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht, das ist es mir nicht wert.

Dann begann ich, mit einem 50€-10″-Made-In-China-Touchscreen für einen meiner Raspberrys zu experimentieren. Allerdings war das eine wirklich wackelige Bastellösung. Der Bildschirm war, was den Touch betrifft, nicht so genau und schwer zu bedienen und die GUI vom Raspberry ist eben auch nicht so geschmeidig zu bedienen, wie man es einfach schon vom Handy gewohnt ist.

Bei der Recherche nach weiteren Möglichkeiten bin ich dann auf die Idee gekommen, einfach ein mit Strom versorgtes Tablet an die Wand zu hängen. Dies hat dann auch die Vorteile, dass Android-Apps nach belieben installiert werden können und openHAB selbst hat ja auch eine brauchbare Android-App. Und in diese Richtung ist es dann auch gegangen…

Da mir ein neues, großes Tablet für so einen Zweck zu schade war, habe ich von einem Freund sein altes Nexus 7 (2012) überlassen bekommen. Dieses habe ich zuerst mit einer Android 7.1 lineage Version bespielt. Nun läuft auf dem 5 Jahre alten Tablet ein aktuelles System – und das sogar ganz flüssig.

Was ich bei der Montage dann aber berücksichtigen wollte, waren folgende Aspekte:

  • Die Bedienoberfläche soll sofort bedienbar sein oder einfach anschaltbar sein
  • Das Tablet bzw. eher das Display soll nicht im Dauer-An-Modus sein

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openHAB: Aktuelle Radio-Nachrichten auf Knopfdruck am Beispiel Deutschlandfunk

Kennt ihr das? Man wäre gern am aktuellen Stand der Dinge, aber genau dann, wenn man das Radio einschaltet, sind die Nachrichten gerade vorbei.

Daher habe ich mein openHAB befähigt, die neuesten Nachrichten – im Beispiel vom Sender Deutschlandfunk – automatisch zu beziehen und auf meinem Raspberry Pi 3 mit HifiBerry AMP+ abzuspielen. Über diese Kombination habe ich hier ja eh schon gebloggt und seit längerer Zeit dient mir diese Kombi als ideales Webradio, als Klingelanlage, Ansage, wer anruft usw.

Zusätzlich greife ich auf mein streampi-Script zurück, welches ich bereits in diesem Blogartikel genau beschrieben habe.

Allerdings erweitern wir es nun,es erhält ein Plugin-System und ein Plugin für Deutschlandfunk, welches automatisch den neuesten Podcast an die Abspielstation übergibt.

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TV-Beleuchtung automatisiert schalten via openhab durch Homematic-Funksteckdose mit Verbrauchsmessung

Wenn man es sich auf der Couch gemütlich macht ist es manchmal lästig, nochmal aufzustellen, die Lampen so einzustellen, dass man angenehm fernsehen kann.. Da ist es doch leichter, wenn das Haus das von selbst macht.

Ziel soll bei mir folgendes sein: Ist es draußen dunkel oder nach 20:00 Uhr, dann soll die Fernsehbeleuchtung geschalten werden. Das heißt einfach gesagt: Zwei Wandlampen sollen auf 12% gedimmt werden, alles andere soll im Erdgeschoss ausgeschalten werden.

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Präsenz-Simulation mit openHAB

In unserem Haus sind inzwischen alle Lichtschalter mit Aktoren von Homematic ersetzt und ein Raspberry Pi 3 übernimmt mit openHAB die Steuerung, siehe hierzu diverse vorherige Blogartikel.

Aber letztlich ist es egal, ob es Homematic oder irgendein anderer Hersteller benutzt wird: Hauptsache die Geräte werden durch openHAB unterstützt.

Nun steht demnächst die Urlaubszeit an und auch hier kann man den Raspberry und openHAB dazu verwenden, das Zuhause zu schützen. Ein Element des Schutzes kann eine Anwesenheitssimulation sein. Ist Licht an, wird vielleicht jemand zu Hause sein. Idealerweise „lebt“ das Zuhause auch noch durch das Wechseln verschiedener Lichtschaltungen, so dass der Eindruck entsteht, es ist wirklich jemand zu Hause.

Folgende Anforderungen sollen umgesezt werden:

  • Die Präsenzsteuerung soll via Oberfläche ein- und ausschaltbar sein
  • Die Präsenzsteuerung soll nicht an sein, wenn die Sonne noch nicht untergegangen ist und spätestens um halb zwei Nachts beendet sein
  • Die Präsenzsteuerung soll definierte Lampen für die Vorder- und Rückseite des Hauses kennen und zufällig schalten; dabei sollen Übergangszeiten und Zufallszahlen-Anteile abrupte Übergänge verhindern und die Schaltbilder sollen alls 15 Minuten wechseln

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Philips TV via openHAB im Smart-Home einbinden

Wer einen Smart-TV zuhause hat, der kann bei diesem meist vorhandene Schnittstellen nutzen, um diesen zu bedienen.

Philips als Beispiel hat in manchen Modellen JointSpace integriert. Jointspace bietet eine REST-API welche via HTTP-Aufrufe eine Steuerung erlaubt und lauscht am TV-Gerät auf Port 1925.

Um openHAB zur Steuerung zu verwenden können wir bequem auf die http-Actions zurückgreifen.  „Philips TV via openHAB im Smart-Home einbinden“ weiterlesen

openHAB – Sanftes Aufwachen mittels konfigurierbarem Lichtwecker

openHAB - konfigurierbarer Lichtwecker
openHAB – konfigurierbarer Lichtwecker

Lichtwecker sind grundsätzlich nichts neues, aber warum ein Gerät kaufen, wenn man das Smart Home dafür nutzen kann. Mit einem Dimmer (bei mir der von Homematic) im Schlafzimmer ist das mit openHAB schnell erledigt.

Zum Thema wecker liefert openhab im wiki ja bereits einige Beispiele aber irgendwie war mir das zu kompliziert. Timer, Locks, … – das muss doch einfacher gehen.

Als Anforderungen habe ich für mich festgelegt:

  • konfigurierbare Weckzeit und Wecktage
  • konfigurierbare Ziel-Helligkeit
  • konfigurierbare Geschwindigkeit für’s heller werden
  • Konfigurierbare maximale Helligkeit
  • Abbruchmöglichkeit, wenn Taste im Raum für betroffenen Lichtschalter gedrückt wurde

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openHAB: Bewegungsmelder mit variabel gedimmtem Licht

Mit Bewegungssensoren und Schaltaktoren kann man ganz gut Lichter nur dann schalten, wenn auch jemand sich bewegt und das Licht gebraucht wird. Hierzu gibt es grundsätztlich zwar die Möglichkeit, in homematic den Bewegungsmelder direkt mit einem Licht zu verknüpfen, aber das bietet sich tatsächlich dann doch nicht immer an.

Als problematisch erwiesen sich hier bei mir folgende Aspekte:

  • Der Helligkeitswert des Sensors verfälscht sich, denn wenn das Licht an ist, dann ist es ja hell und irgendwann ist die Helligkeit ja dann auch der Auslöser, das Licht wieder abzuschalten. Es ist zwar möglich die Helligkeitswerte als Mittelwert der letzten 1-8 Messungen übertragen zu lassen, aber irgendwann passt der Wert einfach nicht mehr
  • Gerade bei kurzen Schaltzeiten ist es wichtig, nicht nach z.B. 15 Sekunden zu prüfen, ob die Bewegung aus ist und dann gleich das Licht aus zu machen, vielmehr wünsche ich mir hier einen Timer, der nochmal z.B. 10 Sekunden wartet und erst wenn dann in dem Wartezeitraum wirklich keine Bewegung mehr statt fand, das Licht ausschaltet
  • In einem Flur vor den Kinderzimmern soll das Licht nicht nur an und aus gehen, je nach Tageszeit (und damit Schlafzeit der Kinder) soll der Aktor (in diesem Fall ein Dimmer) verschiedene Helligkeitswerte schalten. Tags heller (z.B. 70%) und nachts dunkler (z.B. 17%). So dient das Flurlicht nachts als Nachlicht-on-demand und leuchtet gerade so den Weg zum Bad für die Kleinen aus und macht sie nicht zu wach.
  • Wurde das Licht manuell angeschalten (100%) oder Heller als der Tageswert gedreht, soll es so lange anbleiben, bis es auch manuell wieder ausgeschalten wird.

Dies ergibt somit folgende Anforderungen:

  • Der unverwässerte Helligkeitswert (Licht ist aus) muss mitgespeichert werden, um zu wissen, ob überhaupt das Licht an oder aus geschalten werden soll
  • Wir brauchen einen Timer, der den Nachlauf erledigt
  • Wir brauchen einen Abgleich der Tageszeiten, damit es nachts, wenn es draußen dunkel ist, auch drinnen nicht zu hell wird.

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Raspberry Pi 3 + Homematic HD-MOD-RPI-PCB Funkchip ersetzt CCU2

Das Schalten von 433 MHz-Funksteckdosen ist zwar ganz nett, aber auf Dauer lässt sich damit nicht viel anstellen, denn erstens ist die Kommunikation alles andre als sicher und vor allem weiß man nicht, ob die Befehle ausgeführt wurden, denn einen Status gibts nicht zurück, die Dinger funktionieren einfach gesagt nur „one way“.

Ich selbst habe mich, was die Lichtinstallation im Haus betrifft, für homematic entschieden. Hier gibt es bidirektionale Kommunikation und das, was so angeboten wird an Geräten hat einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Zum Test habe ich mir drei Lichtschalter und eine Funksteckdose mit Verbrauchsmessung bestellt. Mittelfristiges Ziel ist es, die Funksteckdose zwischen den TV zu schalten um so beim Anschalten des TVs auf die Stromveränderungen reagieren zu können und im Wohnzimmer eine dafür hinterlegte Szene (entsprechend gedimmtes Licht) zu schalten. Aber hier bin ich im Moment noch etwas weg, erst einmal müssen die Homematic-Komponenten ja irgendwie gesteuert werden.

Zur Steuerung gibt es die CCU2 zu kaufen, nicht so teuer, aber so ganz gefällt mir das Ding nicht. Ein weiteres Gerät, was ich mir gerne spare, denn mit dem Bausatz HD-MOD-RPI-PCB bei ELV gibt es eine günstige Lösung, welche den Raspberry zur vollwertigen CCU2 machen soll. Das hat dann auch den Vorteil, dass ich die Zentrale nicht irgendwo ans LAN hängen muss, der Raspberry kann sozusagen überall im Haus am Strom hängen und dank WLAN alles steuern. „Raspberry Pi 3 + Homematic HD-MOD-RPI-PCB Funkchip ersetzt CCU2“ weiterlesen