Raspberry Pi mit Synology NAS als Squeezebox mit Webradiofunktion in openHAB

Kürzlich habe ich bereits über das Thema Sprachausgabe beim Rasbperry auf Basis von openHAB und TTS-Services geschrieben. Leichter geht das Ganze wohl mit einem bestehenden Netz-Musikgerät (WLAN-Lautsprecher o.ä.). Hier gibt es von Logitech die Squeezebox welche in den ersten Versionen inzwischen schon eingestellt wurde. Die Software wurde dann in einer Version als open-Source freigegeben und lässt sich nun einfach nutzen. So können wir den Rasbperry Pi einfach als Squeezeplayer und ggf. auch Server verwenden. „Raspberry Pi mit Synology NAS als Squeezebox mit Webradiofunktion in openHAB“ weiterlesen

Philips TV via openHAB im Smart-Home einbinden

Wer einen Smart-TV zuhause hat, der kann bei diesem meist vorhandene Schnittstellen nutzen, um diesen zu bedienen.

Philips als Beispiel hat in manchen Modellen JointSpace integriert. Jointspace bietet eine REST-API welche via HTTP-Aufrufe eine Steuerung erlaubt und lauscht am TV-Gerät auf Port 1925.

Um openHAB zur Steuerung zu verwenden können wir bequem auf die http-Actions zurückgreifen.  „Philips TV via openHAB im Smart-Home einbinden“ weiterlesen

Smarthome: Anrufer-Name bei FritzBox bei Anruf via TTS auf Webradio ansagen

Nachdem ich kürzlich mein Smarthome mit einer Sprachausgabe versehen habe wollte ich es dazu bringen, mir anzusagen, wer anruft, wenn das Telefon klingelt.

Zuerst dachte ich daran, direkt die Google-API anzuzapfen, aber dann habe ich mir gedacht, eigentlich liegen die Daten ja schon synchronisiert auf meiner Fritzbox und damit im Haus, daher wollte ich nun diese Quelle nehmen.

Und das klappt auch ganz gut, wenn das Telefon klingelt wird nun immer angekündigt, wer dran ist. „Smarthome: Anrufer-Name bei FritzBox bei Anruf via TTS auf Webradio ansagen“ weiterlesen

Webradio, Sound- und Sprachausgabe an (entferntem) Raspberry mittels mpv, php, hifiberry amp+ und openHAB

Mein erster Raspberry, der auch die Hausautomation steuert, ist bereits als squeezebox via squeezelite tätig, nun möchte ich an anderer Stelle ebenso einen WLAN-Lautsprecher haben. Auch hier habe ich mich für einen Raspberry Pi 3 und für die Soundausgabe für eine HifiBerry AMP+ Soundkarte inkl. 2x25Watt-Verstärker entschieden. Daran habe ich zwei alte aber gute Boxen gehängt und das alles ergibt durchaus einen schönen Klang.

Zuerst habe ich versucht, via squeezebox-Actions zu arbeiten, da bin ich aber schnell an die Grenzen gestoßen. Teils spielte die Squeezebox direkt mit den Squeezebox-Actions übermittelte mp3s mehrfach ab und zudem, wenn hintereinander mehrere mp3s abgespielt werden sollen, wirds schwierig, weil er die Dateien sofort abspielt und nicht erst in eine Queue einreiht. Daher habe ich squeezelite wieder entfernt und ein eigenes Script – unter Rückgriff auf Shell-Programme zum Abspielen von Streams und Sounds – geschrieben.

Use-Cases:

  1. Das System soll einen Planungsfehler beim Hausbau ausgleichen und im Erdgeschoss die Klingelfunktion übernehmen. Die normale Klingel ist ungünstig platziert und daher bei Musik im Wohnzimmer nicht immer hörbar.
    Dazu ist ein Klingelsensor in openHAB eingebunden und die Boxen sollen dann (sofort) den Klingelton abspielen.
  2. Verschiedene weitere Events sollen per TTS ausgegeben werden. Dazu gehören informationen über eingehende Anrufe (wer ruft an) oder das automatische Abspielen der Anrufbeantworter-Nachrichten, wenn man ins Wohnzimmer geht.
    Auch hier gibt es verschiedene Events, welche jeweils eine entsprechende Priorität haben sollen.
  3. Webradio soll abspielbar sein und wenn das Radio durch oben aufgeführte Events unterbrochen wird, dann soll der Stream danach gleich wieder aufgenommen werden.
  4. Die Lautstärke des Webradios soll steuerbar sein und – falls Streams mp3s unterbrechen – soll jedes Objekt mit der dafür vorgesehen Lautstärke weitergespielt werden.
  5. Text soll ausgsprochen wiedergegeben werden können.

Anforderungen sind daher:

  1. Der Pi muss Audiodateien und Stream übernehmen können
  2. Die Audiowiedergabe muss wieder gestoppt werden könnne (wichtig für Streams)
  3. Eine Warteschlange muss implementiert werden und nacheinander müssen die entsprechenden Files abgespielt werden
  4. Wird ein Stream durch ein MP3 unterbrochen, so soll nach Abspielen der MP3s in der Queue der Stream wieder geladen werden
  5. Die Lautstärke soll regelbar sein und auch persistiert werden
  6. TTS: Text muss übergebbar sein und als Audio ausgegeben und entspr. in die Queue eingereiht werden.

Was wird benötigt?

  1. Ein Raspberry Pi 3 ohne Netzteil ca. 40 €
  2. Eine microSD-Karte (ich habe 16GB gewählt) ca 10 €
  3. Ein Netzteil für den Hifiberry Amp+ 60W 12V 5A, ca 16 €; es versorgt auch den Raspberry, der braucht dafür kein Netzteil mehr
  4. Den Hifiberry amp+ Aufsatz (Soundkarte mit Verstärker), ca 60 €
  5. Beliebige passive Boxen (ich hatte noch alte rumstehen).

Summe ohne Boxen: 126 €.

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Smart Home zum Reden bringen: openHAB und text-to-speech (tts) am raspberry pi

In manchen Situationen wäre es schön, wenn das Smart Home mit einem redet. Meine Ideen gehen hier von Erinnerungen und dem Vorlesen von anstehenden Terminen meines Kalenders bis zur Ausgabe von Warnungen, wenn die Fenster zu lange offen sind oder irgend etwas anderes nicht passt.

Als Smart Home läuft bei mir ein Raspberry Pi 3 mit openHAB – siehe meine vorherigen Artikel dazu.

Nun geht es darum, ihm das Sprechen beizubringen, ganz konkret:

  • Benutzerspezifische Texte sollen als MP3 codiert werden
  • Die MP3-Datei soll am Raspberry abgelegt werden und gecached werden
  • Die MP3-Datei soll durch den Rasbperry auch ausgegeben werden
  • Das ganze soll über openHAB einfach ansteuerbar sein

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openHAB – Sanftes Aufwachen mittels konfigurierbarem Lichtwecker

openHAB - konfigurierbarer Lichtwecker
openHAB – konfigurierbarer Lichtwecker

Lichtwecker sind grundsätzlich nichts neues, aber warum ein Gerät kaufen, wenn man das Smart Home dafür nutzen kann. Mit einem Dimmer (bei mir der von Homematic) im Schlafzimmer ist das mit openHAB schnell erledigt.

Zum Thema wecker liefert openhab im wiki ja bereits einige Beispiele aber irgendwie war mir das zu kompliziert. Timer, Locks, … – das muss doch einfacher gehen.

Als Anforderungen habe ich für mich festgelegt:

  • konfigurierbare Weckzeit und Wecktage
  • konfigurierbare Ziel-Helligkeit
  • konfigurierbare Geschwindigkeit für’s heller werden
  • Konfigurierbare maximale Helligkeit
  • Abbruchmöglichkeit, wenn Taste im Raum für betroffenen Lichtschalter gedrückt wurde

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openHAB: Bewegungsmelder mit variabel gedimmtem Licht

Mit Bewegungssensoren und Schaltaktoren kann man ganz gut Lichter nur dann schalten, wenn auch jemand sich bewegt und das Licht gebraucht wird. Hierzu gibt es grundsätztlich zwar die Möglichkeit, in homematic den Bewegungsmelder direkt mit einem Licht zu verknüpfen, aber das bietet sich tatsächlich dann doch nicht immer an.

Als problematisch erwiesen sich hier bei mir folgende Aspekte:

  • Der Helligkeitswert des Sensors verfälscht sich, denn wenn das Licht an ist, dann ist es ja hell und irgendwann ist die Helligkeit ja dann auch der Auslöser, das Licht wieder abzuschalten. Es ist zwar möglich die Helligkeitswerte als Mittelwert der letzten 1-8 Messungen übertragen zu lassen, aber irgendwann passt der Wert einfach nicht mehr
  • Gerade bei kurzen Schaltzeiten ist es wichtig, nicht nach z.B. 15 Sekunden zu prüfen, ob die Bewegung aus ist und dann gleich das Licht aus zu machen, vielmehr wünsche ich mir hier einen Timer, der nochmal z.B. 10 Sekunden wartet und erst wenn dann in dem Wartezeitraum wirklich keine Bewegung mehr statt fand, das Licht ausschaltet
  • In einem Flur vor den Kinderzimmern soll das Licht nicht nur an und aus gehen, je nach Tageszeit (und damit Schlafzeit der Kinder) soll der Aktor (in diesem Fall ein Dimmer) verschiedene Helligkeitswerte schalten. Tags heller (z.B. 70%) und nachts dunkler (z.B. 17%). So dient das Flurlicht nachts als Nachlicht-on-demand und leuchtet gerade so den Weg zum Bad für die Kleinen aus und macht sie nicht zu wach.
  • Wurde das Licht manuell angeschalten (100%) oder Heller als der Tageswert gedreht, soll es so lange anbleiben, bis es auch manuell wieder ausgeschalten wird.

Dies ergibt somit folgende Anforderungen:

  • Der unverwässerte Helligkeitswert (Licht ist aus) muss mitgespeichert werden, um zu wissen, ob überhaupt das Licht an oder aus geschalten werden soll
  • Wir brauchen einen Timer, der den Nachlauf erledigt
  • Wir brauchen einen Abgleich der Tageszeiten, damit es nachts, wenn es draußen dunkel ist, auch drinnen nicht zu hell wird.

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Raspberry Pi 3 + Homematic HD-MOD-RPI-PCB Funkchip ersetzt CCU2

Das Schalten von 433 MHz-Funksteckdosen ist zwar ganz nett, aber auf Dauer lässt sich damit nicht viel anstellen, denn erstens ist die Kommunikation alles andre als sicher und vor allem weiß man nicht, ob die Befehle ausgeführt wurden, denn einen Status gibts nicht zurück, die Dinger funktionieren einfach gesagt nur „one way“.

Ich selbst habe mich, was die Lichtinstallation im Haus betrifft, für homematic entschieden. Hier gibt es bidirektionale Kommunikation und das, was so angeboten wird an Geräten hat einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Zum Test habe ich mir drei Lichtschalter und eine Funksteckdose mit Verbrauchsmessung bestellt. Mittelfristiges Ziel ist es, die Funksteckdose zwischen den TV zu schalten um so beim Anschalten des TVs auf die Stromveränderungen reagieren zu können und im Wohnzimmer eine dafür hinterlegte Szene (entsprechend gedimmtes Licht) zu schalten. Aber hier bin ich im Moment noch etwas weg, erst einmal müssen die Homematic-Komponenten ja irgendwie gesteuert werden.

Zur Steuerung gibt es die CCU2 zu kaufen, nicht so teuer, aber so ganz gefällt mir das Ding nicht. Ein weiteres Gerät, was ich mir gerne spare, denn mit dem Bausatz HD-MOD-RPI-PCB bei ELV gibt es eine günstige Lösung, welche den Raspberry zur vollwertigen CCU2 machen soll. Das hat dann auch den Vorteil, dass ich die Zentrale nicht irgendwo ans LAN hängen muss, der Raspberry kann sozusagen überall im Haus am Strom hängen und dank WLAN alles steuern. „Raspberry Pi 3 + Homematic HD-MOD-RPI-PCB Funkchip ersetzt CCU2“ weiterlesen

MIt 433Mhz Funksender mit Raspberry Pi & openHAB Funksteckdosen schalten

Um den Raspberry und auch openHAB etwas genauer kennen zu lernen soll openHAB nun in einem ersten Schritt mit 433 MHz Funksteckdosen kommunizieren können, welche schon seit längerer Zeit mit Funkfernbedienung ihre Dienste gut leisten.

Die Funksteckdosen sind von ELRO und waren bisher für ein paar schwer zugängliche Lichter genutzt, welche per Fernbedienung geschalten wurden.  Diese sollen nun per openHAB steuerbar werden.

Den Rasbperry Pi mit Funksender versehen

Als Funksender habe ich einen billigen 433MHz-Sender und Empfänger für knapp 5 € bei Amazon bestellt (Link zum Artikel):

Das linke ist der Sender, das rechte (mit den vier Pins) ist der Empfänger. Letzteren brauchen wir aktuell nicht.

Via female-femaile-jumper-Kabel habe ich die Pins wie folgt verbunden:

  • Pin ATAD (Daten) auf 11-GPIO17 (linke Reihe, sechster Pin von oben)
  • Pin GND (Masse) auf 6-GND (rechte Reihe, dritter Pin von oben
  • Pin VCC (Versorgung mit Spannung) auf 4-+5V (rechte Reihe, zweiter Pin von oben)

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openHAB am Rasperry Pi 3 installieren

Lichter dimmen und schalten, Rolläden steuern, Steckdosen überwachen, auf bestimmte Ereignisse im Haus beliebig reagieren. „Smart Home“ machts möglich und es muss nicht zwingend für den großen Geldbeutel sein, denn es gibt Lösungen, die gut auf sogenannten „Einplatinencomputern“ laufen und die Automatisierungen übernehmen können. Entsprechende Sensoren vorausgesetzt, aber wir fangen nun erst einmal mit der Software und dem Steuersystem an.

Grundsätzlich gibts es im Open Source – Bereich viele Lösungen, hier fokussiere ich mich auf openHAB,  da es mir einfach im Vergleich bisher am besten gefallen hat. Zudem gibt es eine nette APP-Version für Android, die ebenso einen guten Eindruck macht.

Bei der Anleitung wird davon ausgegangen, dass das Betriebssystem des Pi installiert und aktuell ist.

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