
Mein Marstek Venus E läuft inzwischen seit gut anderthalb Jahren. Über openHAB und Modbus kann ich nicht nur den Ladezustand sehen, sondern auch Leistung, Batteriestrom, Zellspannungen und Temperaturen aufzeichnen. Nachdem der angezeigte Ladezustand am oberen Ende auffällig schnell auf 100 Prozent sprang, wollte ich wissen: Wie viel nutzbare Kapazität liefert der Speicher tatsächlich noch?
Dafür habe ich zwei kontrollierte Lade- und Entladezyklen durchgeführt. Das Ergebnis war in beiden Läufen praktisch identisch: Zwischen 100 und 12 Prozent Ladezustand kamen 3,33 kWh Wechselstrom aus dem Speicher. Batterieintern wurden rund 3,84 kWh beziehungsweise knapp 74 Ah entnommen. In diesem Beitrag erkläre ich die Messwerte so, dass man dafür kein Batterielabor benötigt.
Die technische Grundlage ist meine bereits beschriebene Einbindung des Marstek Venus E in mein Smart Home. Die Messdaten lese ich über die Modbus-Anbindung an openHAB aus. Und kurz zum Bildchen des Beitrags: Das ist natürlich nur ein Symbolbild, zerlegt habe ich den Speicher nicht 😉
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„Das Auto lädt erst mit mindestens 6A ab damit erst ab 1200 Watt!“ – so hieß es häufig in diversen Foren.