
Ein Batteriespeicher kann in der Hersteller-App völlig normal aussehen und trotzdem deutlich weniger nutzbare Energie liefern als erwartet. Genau das zeigte sich bei meinem Marstek Venus E: keine Warnung, kein Fehlercode und unauffällige Temperaturen – aber zwei reproduzierbare Entladetests ergaben nur rund 3,84 kWh auf der Batterieseite und knapp 74 Ah zwischen 100 und 12 Prozent SOC.
Damit sich solche Messreihen ohne direkten Zugriff auf InfluxDB auswerten lassen, habe ich ein PowerShell-Skript erstellt. Es fragt die historischen Werte über die offizielle openHAB-Persistence-REST-API ab, erkennt die Entladephase und erstellt daraus einen Bericht, eine CSV-Datei und strukturierte JSON-Daten. Das mitgelieferte Mapping enthält direkt die Item-Namen meiner Marstek-Installation.
Der konkrete Anlass, die beiden kontrollierten Messläufe und die Reaktion des Herstellers sind im Beitrag Marstek Venus E im Langzeittest: Wie viel Kapazität bleibt nach rund 317 Zyklen? dokumentiert.
„Marstek-Speicher mit openHAB prüfen: Kapazität und Zellwerte automatisch auswerten“ weiterlesen